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Plan
der Europäische Grünen/EFA-Fraktion |
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Das
GroenLinks Mitglied des Europarlaments Alexander de Roo möchte
eine Festlegung von Höchstwerten in der Luft für die Giftstoffe Arsen,
Kadmium, Quecksilber und Nickel. |
Beitrag
von Alexander de Roo während der Debatte im Europarlament am Mittwoch dem
10. März 2004 Vorsitzender de Verts (der ALE-Fraktion) unterstützt den Bericht von Herrn Kronberger vollständig. Höchstwerte sind unbedingt notwendig, wie zum Beispiel für Arsen. Das ist ein wirkliches Problem in meinem Land. Die Stadt Coevorden nahe der Grenze mit Deutschland hat den Plan aufgefaßt, nach dem fast alle alten Bahnschwellen von Europa verbrannt werden sollten. Auf diese Weise wird der Arsen von den Bahnschwellen in die Luft geblasen. Das ist unbedingt falsch. Darum brauchen wir die Festlegung dieser Höchstwerte. Sollten solche Höchstwerte nicht kurzfristig bestimmt werden können, weil es dafür keine politische Mehrheit gäbe, wäre das aüßerst bedauernswert. Diese Schwermetalle sind krebserregend und der Gebrauch von ihnen muß begrenzt werden. Würde das auf kurzen Termin nur mit Sollwerten abgegrenzt werden, wäre ich damit zähneknirschend einverstanden. Aber langfristig sollten sowieso zuverläßige Höchstwerte festgelegt werden. Der Grenzwert sollte dabei auf der Klausel von einem zusätzlichen Krebsfall auf eine Million abgestimmt werden. Der gleiche Grundsatz wurde von uns auch bei der Trinkwasserrichtlinie angewandt. Diese wurde von der vorlegenden Kommission, vom Rat und vom Parlament angenommen. Warum hantieren wir nicht die gleichen Richtlinien für Arsen, Kadmium, Quecksilber und Nickel? Das wäre der Weg zu einem möglichen Kompromiß. |
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